Verleihung Toleranzpreis

für drei saarländische Schulen
Verleihung Toleranzpreis

für drei saarländische Schulen

10.12.2013

Verleihung Toleranzpreis der Villa Lessing

Toleranz-Preis der Villa Lessing für drei saarländische Schulen

 
Gegen Ausgrenzung, für Toleranz:

 

Für entsprechende Projekte sind die Arnulfgrundschule in Saarbrücken, die Erweiterte Realschule am Sonnenhügel in Völklingen und die Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle ausgezeichnet worden.

 

Von SZ-Mitarbeiter Udo Lorenz:

Saarbrücken. Keine Gewalt auf dem Schulhof, Besuche von Moscheen und Synagogen statt Vorurteile gegen andere, Begegnungen mit Behinderten und ein klares Nein zu jeder Form von Extremismus: Für ihre vorbildlichen Projekt bei der Erziehung zu Toleranz und gegenseitigem Miteinander sind jetzt drei saarländische Schulen mit dem Toleranz- Preis der Stiftung Villa Lessing in Saarbrücken ausgezeichnet worden. Stiftungs- und Jury-Vorsitzender Ulf Huppert verlieh die mit jeweils 1500 Euro dotierten Preise an die Arnulfgrundschule in Saarbrücken-St. Arnual, die Erweiterte Realschule am Sonnenhügel in Völklingen und die Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle. Bildungsstaatssekretärin Andrea Becker (SPD) erinnerte in ihrem Festvortrag an ein Zitat des verstorbenen Nelson Mandela: „Niemand ist geboren, um andere zu hassen.“ An der Arnulfschule, wo es spezielle Integrationsstunden und Förderungen für Kinder aus sozial schwachen Familien und Schüler mit Migrationshintergrund gibt, wurde das von einem Förderverein eingereichte Projekt „Faustlos“ ausgezeichnet. Dazugibt es an der Schule noch die Aktionen „Pausenengel“ und „Streitschlichter-Moderatoren“. Die Völklinger Realschüler haben in der Stadt goldig glänzende „Stolpersteine“ mit den Namen von Ermordeten des NS-Regimes und der Aufschrift „Ein Mensch verlegt. Dazu organisierte die Schule Besuche in der örtlichen Moschee, der Saarbrücker Synagoge und im früheren KZ Natzweiler- Struthof. Die Gesamtschule Türkismühle initiierte ebenfalls ein „Stolpersteine“- Projekt und zeichnete sich dazu mit der „AG Begegnungen“ zur Inklusion mit Behinderten aus. Insgesamt hatten sich zehn Schulen an dem Wettbewerb der Villa Lessing beteiligt.



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