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19.11.2020

🦠🦠🦠 POST-CORONA-ÖKONOMIE 🦠🦠🦠

POST-CORONA-ÖKONOMIE:
So könnte die Weltwirtschaft von morgen aussehen

 

Referent:

Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Ph.D.

 

Moderation:

Stefan Wolff


Gefühlt ist es lange her. Bevor das Coronavirus SARS-CoV-2 die Weltbühne betrat, gab es ein schwaches aber stabiles Wirtschaftswachstum. Die Weltwirtschaft sollte 2020 laut OECD um 2,9 Prozent zulegen, die Bundesregierung sprach von einem erwarteten Plus des BIP von 1,1 Prozent. Dann kam die Schock-Triade: angebots- und nachfrageseitige Effekte und allgemeine Unsicherheit. Deutschland und die Welt stecken mitten im Abschwung. Offen die Frage, wie es weitergeht.

 

Die Wirtschaft und die Regeln innerhalb der Wirtschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten gefestigt. Bekannte Strukturen und Abläufe wurden in vielen Bereichen als „gegeben“ angesehen und etwaige Wirtschaftskrisen wurden mit bekannten Mitteln gemeistert. Ob diese immer die richtigen waren ist natürlich eine andere Frage.

 

Nun aber, wo das Coronavirus uns an den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kollaps gebracht hat, stehen alle Zeichen auf Umdenken. Und zwar global. Nun gilt es, die Grundlage der Wirtschaft in einem Reset neu zu konstruieren.

 

Wie werden Corona und die damit verbundenen Folgen die Ökonomie verändern? Wie wird die Arbeitswelt von Morgen aussehen? Welche Wechselwirkungen einzelner Unternehmen im Wettbewerb, Institutionen, Staaten und Politik werden entstehen und sind diese zu verstehen?

 

Können mit Visionen nach Corona und einer Konzentration auf positive Emotionen Bilder und Szenarien von der zukünftigen weltweiten, vernetzen und gegenseitig abhängigen Ökonomie skizziert werden?

 

Gerade jetzt gilt es Innovation und Kreativität mutig zu denken und zu innovieren – aber nicht im Sinne des alten Spiels, wo Neues um seiner selbst willen angestrebt wird – sondern mit Blick auf das große Ganze.

 

Wie das funktionieren kann, wie die Wirtschaft nach Corona aussehen könnte, wie die Player die Volkswirtschaft innovativer machen könnten und welche Bereitschaft von Politik und Gesellschaft von Nöten sind, wird uns der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in seinem Impuls mit auf den Weg geben.


Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Ph.D.

Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre insbesondere Wirtschaftspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Linz und promovierte in Florenz. Von 2005 bis 2008 war er Assistant Professor an der Universität Tübingen. Es folgte ein Lehrstuhl für Internationale Wirtschaft an der Universität Hohenheim (Stuttgart). Von 2010 bis 2019 leitete er das ifo Zentrum für internationale Wirtschaft an der Universität München.

Gabriel Felbermayr hat verschiedene Rollen und Positionen inne. Die wichtigsten sind: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie; Mitherausgeber, European Economic Review; Assoziierter Herausgeber, Zeitschrift der European Economic Association.

 

 


 

Moderation: Stefan Wolff

Stefan Wolff, arbeitet als Finanz- und Wirtschaftsjournalist in Frankfurt. Für die ARD berichtet er vom Frankfurter Börsenparkett, unter anderem für das Morgenmagazin, das Mittagsmagazin, die Tagesschau und die Sendung „Börse vor acht“. Ansonsten ist Wolff als Kolumnist, Kommentator, Vortragsredner und als Moderator von Veranstaltungen gefragt.

 

 



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